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HMW Innovations AG  |  E-Mail: info@hmw-innovations.ag  |  Online: http://www.hmw-innovations.ag

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Finanz-Lexikon

Accelerator

Auch „Beschleuniger“. Eine Institution, die durch intensives Coaching jungen Unternehmen zu einer schnellen Entwicklung verhilft.

Add-on

Zukauf von Unternehmen, zur Vergrößerung oder Stärkung des Ausgangsunternehmens.

Added Value

Wertzuwachs, der durch Einbringen von Management-Knowhow und die Betreuung seitens der Beteiligungsgesellschaft erzielt wird.

AFA (Abschreibung für Abnutzung)

Die AFA soll den Wertverlust eines Wirtschaftsgutes widerspiegeln. Die Berechnung erfolgt nach gesetzlichen Vorschriften. Die AFA mindert das zu versteuernde Einkommen, ohne dass Ausgaben – abgesehen von den Anschaffungskosten für das jeweilige Wirtschaftsgut – damit verbunden sind.

Agio

Das Agio oder – wie bei Wertpapieren eher üblich – das Aufgeld bezeichnet die Differenz zwischen dem Nennwert eines Wertpapiers und dem tatsächlich zu zahlenden, höheren Ausgabepreis. Meist wird das Aufgeld als Prozentwert ausgedrückt. .

Aktienanleihen

Aktienanleihen sind hochverzinste Anleihen, die an einem festgelegten Datum fällig werden. Sie werden von Banken herausgegeben und angeboten. Bei Fälligkeit erhält der Anleger entweder den Nennbetrag der Anleihe oder Aktien des jeweiligen Unternehmens. Aktiengesellschaft Abkürzung „AG “. Eine Aktiengesellschaft besitzt als juristische Person eine eigene Rechtspersönlichkeit. Die Gesellschafter- (Aktionäre) stellen mit ihren Einlagen das benötigte Grundkapital zur Verfügung. Eine Haftung der Aktionäre ist auf die Höhe der Einlage beschränkt, darüber hinaus besteht keine persönliche Haftung der Aktionäre. Die Organe einer Aktiengesellschaft sind Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung.

Aktienkurs, (auch: Börsenkurs)

Der Aktienkurs ist der an einer Börse festgestellte Preis eines Wertpapiers. Der Aktienkurs ist der Preis, zu dem eine Aktie an der Börse gehandelt wird. Er wird während der Handelszeiten nach Angebot und Nachfrage von den Kursmaklern festgestellt.

Aktienoption

Eine Aktienoption berechtigt je nach Art zum Kauf oder Verkauf einer Aktie innerhalb einer bestimmten festgelegten Frist und bei vorher vereinbartem Preis oder vereinbarten Berechnungsgrundlagen für den Preis.

Aktionär

Englisch „Shareholder“, „Stockholder“, auch „Anteilseigner“. Der Inhaber von Aktien wird als Aktionär bezeichnet. Er besitzt bestimmte Mitgliedschaftsrechte, die im Aktiengesetz (AktG) im Einzelnen geregelt sind. Zu seinen wichtigsten Rechten zählen das Recht zur Teilnahme an der Hauptversammlung, das Stimmrecht und bestimmte Auskunftsrechte. Der Aktionär hat ferner Anspruch auf einen Anteil am Unternehmensgewinn, soweit dieser nicht nach Gesetz, Satzung (z.B. Pflicht zur Rücklagenbildung) oder durch den Beschluss der Hauptversammlung (HV) von der Verteilung auf die Aktionäre ausgeschlossen ist.

Asset Deal

Erwerb der einzelnen Wirtschaftsgüter (Aktiva und Verbindlichkeiten) eines Unternehmens (anstelle der Anteile).

Ausschüttung

Auszahlung von Dividenden, Liquidationserlösen o.ä. an die Anteilseigner.

Bafin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vereint die Geschäftsbereiche der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen (BAKred), für das Versicherungswesen (Versicherungsaufsicht) sowie für den Wertpapierhandel (BAWe, Wertpapieraufsicht) in sich und führt diese weiter. Die Bafin ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen, mit Dienststellen in Frankfurt/Main und Bonn.

Bezugsrecht

Wenn eine Aktengesellschaft Kapital braucht, kann sie im Rahmen einer Erhöhung des Grundkapitals neue („junge“) Aktien ausgeben. Als Besitzer der „alten“ Aktien haben Aktionäre oder Besitzer der alten Aktie dann das Recht, eine bestimmte Anzahl dieser jungen Aktien zu kaufen oder zu „zeichnen“. Die Menge bezieht sich auf das Verhältnis der bisherigen Gesamtzahl aller Aktien zur Anzahl ihrer alten Aktien. Aktionäre können ihr Bezugsrecht ausüben und die jungen Aktien beziehen, das Bezugsrecht an der Börse verkaufen oder verfallen lassen.

Beauty Contest

Vorstellung verschiedener Anbieter von Beteiligungskapital und Know-how oder auch verschiedener Banken vor dem Börsengang.

Benchmark

Vergleich mit anderen Unternehmen im Markt.

Bilanzierung

Die Bilanzierung ist das Erstellen einer Jahresabschlussrechnung, bei der das Vermögen den Schulden oder die Gewinne den Verlusten, also die Aktiva den Passiva, gegenübergestellt werden. Die Bilanz und eine besondere Gewinn- und eine gesonderte Gewinn- und Verlust Rechnung bilden Jahresabschluss.

Blind-Pool

Zum Zeitpunkt des Beitritts durch den Anleger stehen die einzelnen Portfoliounternehmen noch nicht fest. Lediglich die Auswahlkriterien für die Beteiligungsunternehmen werden im Verkaufsprospekt des Blind-pool-Fonds dargelegt.

Börsenkurs

Siehe Aktienkurs.

Break-Even-Point

Gewinnschwelle. Gibt die Umsatzmenge an, bei der die Erlöse gerade die fixen und variablen Kosten decken, d.h. eine Firma weder mit Gewinn noch Verlust arbeitet.

Bridge Financing

Überbrückungsfinanzierung. Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden.

Bulle und Bär

Börsianer mit pessimistischer Einstellung werden als „Bären“ bezeichnet und rechnen mit einem Rückgang der Kurse, einer sogenannten Baisse. Symbolisch steht hierfür ein Bär, da er mit der Pranke von oben nach unten schlägt. Für ansteigende Kurse (Hausse) steht der „Bulle“, da er mit dem Kopf von unten nach oben stößt.

Burn-Rate

Die Burn-Rate bezeichnet das Maß der Geschwindigkeit, mit der ein Unternehmen seine Finanzmittel verbraucht.

Business Angel

Unternehmer, die bereits Erfahrungen mit dem Aufbau und Verkauf von Firmen haben und mit Geld und Erfahrung unterstützend beim Aufbau eines neuen Unternehmens mitwirken. Siehe auch Interim Manager.

Business Plan

Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Vorhaben sowie die Ziele und Wege, um diese zu erreichen, detailliert aufgeführt und quantifiziert sind.

Buyout

(Teil-)Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management. Den größten Teil des Unternehmens erwirbt bei solchen Übernahmen meist eine Privat-Equity Beteiligungsgesellschaft, das Management hält eine Minderheitsbeteiligung. Siehe auch MBO und MBl.

Buy Back

Exitvariante, bei der die Anteile eines Unternehmens durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden.

Capital Gain

Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen. Captive Fund Fonds, der Teil einer größeren Finanzinstitution ist oder ihr gehört. Siehe Independent Fund.

Carried Interest („Carry“)

Gewinnbeteiligung der Management-Gesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Investorengelder.

Cash Cow

Im Wirtschaftsleben bezeichnet man gut eingeführte Produkte, die jährlich stabile und damit berechenbare Gewinne erwirtschaften und quasi nur noch „gemolken“ werden müssen, als „Cash Cow“. Zu solchen Produkten gehören in Deutschland beispielsweise „Aspirin“ oder weltweit „Coca Cola“.

Cash-Flow

„Cash-Flow“ ist die angelsächsische Bezeichnung für die Finanzkennzahl, die ausschließlich auf alle Zahlungsströme im Berichtszeitraum abstellt. Teilweise wird der Begriff auch mit „Umsatzüberschuss“ oder „Finanzüberschuss“ übersetzt. Cash-Flow ist der Nettozu- oder –abfluss an liquiden Mitteln aus der Umsatztätigkeit und sonstigen laufenden Aktivitäten während einer Periode.

CEO und CFO

CEO steht für “Chief Executive Officer”. Das ist die englische Bezeichnung für einen Vorstandsvorsitzenden einer Aktiengesellschaft. CFO steht für „Chief Financial Officer“, also Finanzvorstand. Weitere Vorstände sind der COO („Chief Operating Officer“, deutsch: Vorstand, der das operative Geschäft verantwortet), der CSO („Chief Sales Officer“, deutsch: Marketingvorstand) und der CTO („Chief Technology Officer“, deutsch:Technikvorstand).

Closing

Teilweise oder völliger Abschluss einer Transaktion oder eines Fonds.

Commitment

Verpflichtung zur Einzahlung eines vereinbarten Betrags in einen Fonds durch einen Investor.

Corporate Venture Capital

Beteiligungsfinanzierung durch Industrieunternehmen oder deren eigene Beteiligungsgesellschaft, die neben hohen Renditen strategisches Konzerninteresse verfolgen.

CO-Venturing

Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere Investoren, von denen einer als Lead-Investor auftritt.

Dachfonds

Fond, der in andere Fonds investiert, um so eine breitere Risikostreuung zu erzielen.

DEAL Flow

Investitionsmöglichkeiten, die einer Beteiligungsgesellschaft angetragen werden.

Debt

Fremdkapitalfinanzierung, i.d.R. über gesicherte Bankkredite.

Deflation

Von einer Deflation spricht man, wenn die wirtschaftliche Situation von fallenden Preisen und einer daraus resultierenden nachlassenden Investitionsbereitschaft gekennzeichnet ist. Ursache ist nach volkswirtschaftlicher Lehre eine Verringerung der Geldmenge. Als Folge übersteigt das gesamtwirtschaftliche Angebot die Nachfrage. In Erwartungen weiter fallender Preise verschieben Unternehmen ihre Investitionen. Mögliche Konsequenz ist eine Rezession. Das Gegenstück ist die Inflation.

Development Capital

Kapital zur Finanzierung der Geschäftsentwicklung reiferer mittelständischer Unternehmen.

Direkte Beteiligung

Einbringung zusätzlichen Gesellschaftskapitals in eine Kapitalgesellschaft. Der Investor wird Mitgesellschafter.

Diskontierungsmodelle

Bewertungsmodelle, die zukünftige Ertragserwartungen auf einen definierten Zeitpunkt abzinsen und so den Wert des Investments zu diesem Zeitpunkt bestimmen.

Dividende

Dividende wird auch Gewinnbeteiligung genannt. Die Dividende ist der Gewinn, der anteilig für eine Aktie von einer Aktiengesellschaft ausgeschüttet wird. Sie entspricht nicht dem Gesamtgewinn einer Aktiengesellschaft, da der Ausschüttungsbetrag vor der Auszahlung durch Rückstellungen o.ä. reduziert wird. Über die Dividendenhöhe und ihre Auszahlung entscheidet die Hauptversammlung des Unternehmens. Während in England und den USA die Ausschüttung der Dividende auch quartalsweise erfolgt, wird in Deutschland die Dividende in der Regel jährlich ausgezahlt.

Divestment

Teilweiser oder vollständiger Verkauf von Unternehmensanteilen oder Vermögensbestandteilen an einem Unternehmen durch eine Beteiligungsgesellschaft. Siehe Exit.

Due Diligence

Als Due Dilligence bezeichnet man die Prüfung eines Unternehmens durch externe Experten (zumeist Banken, Anwälte oder Wirtschaftsprüfer). Ziel ist, alle wichtigen unternehmensinternen Voraussetzungen, die Einfluss auf die künftige Geschäftstätigkeit haben könnten sowie potenzielle Risiken zu erkennen. Im Vorfeld eines Börsenganges oder einer Kapitalerhöhung ist die Durchführung einer Due Dilligence die Voraussetzung für die Erstellung eines Emissionsprospektes. Auch bei Übernahmen wird der Kaufkandidat im Rahmen einer Due Dilligence geprüft Early Stage Financing Instrument der Venture Capital-Finanzierung. Die Finanzierung erfolgt in der Frühphasenentwicklung von Unternehmen und wird in der Regel zur Finanzierung der Konzeption bis zum Start der Produktion und Vermarktung verwendet.

Ebit

Ebit steht für „Earnings before Interest and Taxes“ und bezeichnet übersetzt die Abkürzung für „Gewinn vor Zinsen und Steuern“.

Eigenkapital

Eigenkapital ist das bilanziell ausgewiesene Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Es werden zudem die Rücklagen und der Gewinnvortrag hinzugerechnet oder der Verlustvortrag abgezogen.

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote errechnet sich aus dem prozentualen Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme eines Unternehmens. Sie beschreibt den Grad der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität der Unternehmung. Allgemein gilt: Je höher die Eigenkapitalquote umso größer ist die prinzipielle Ausgleichsmöglichkeit von eingetretenen Verlusten. Allerdings kann eine zu hohe Eigenkapitalquote, also Sicherheit im übertriebenen Sinne, auch für eine mangelnde Investitions- und Wachstumsbereitschaft eines Unternehmens sprechen. Hierbei wird die höhere Eigenkapitalquote, sprich „Sicherheit“, zu Lasten einer geringeren Eigenkapitalrendite (s.u.) „erkauft“.

Eigenkapitalrendite

Die Eigenkapitalrendite („Return on Equity/RoE“) ist eine Kennziffer, die die Ertragslage eines Unternehmens beschreibt. Sie errechnet sich aus dem Jahresüberschuss dividiert durch das eingesetzte Eigenkapital. Die Eigenkapitalrendite gibt die Verzinsung des Eigenkapitals an und ist deswegen vor allem aus Sicht der Aktionäre wichtig. Im Vergleich zu anderen Unternehmen einer Branche gilt grundsätzlich: Je höher die Eigenkapitalrendite, desto positiver.

Equirisk-Rating

Das Equirisk-Rating ist eine neue Bewertungsmethode zur Erhöhung der Risikotransparenz am Aktienmarkt. Es drückt die Wahrscheinlichkeit aus, mit der ein Unternehmen zukünftig operative Einbrüche erleiden, in finanzielle Schwierigkeiten geraten beziehungsweise die Erwartungen der Anleger bezüglich der fundamentalen Geschäftsentwicklung enttäuschen könnte.

Equity

Equity, im Sinne von Eigenkapital, sind die Eigentümerrechte an einer Gesellschaft, die den Anteil am Unternehmensrisiko widerspiegeln. Der Begriff Equity wird auch verwendet, um das Reinvermögen einer Gesellschaft anzugeben. Equity verkörpert auch das Eigentümerinteresse der Anteilseigner an einer Gesellschaft und stellt einen Anspruch gegen die Vermögenswerte der Gesellschaft dar, der sich zum Beispiel aus seinem anteiligen Besitz an Zahl und Art der Aktien ergibt.

Evergreen Fund

Fonds eines Eigenkapitalinvestors, der keine begrenzte Laufzeit hat und bei Bedarf durch den oder die Gesellschafter mit weiterem Kapital ausgestattet wird.

Exit

Loslösung der Beteiligungsgesellschaften vom Zielunternehmen durch IPO (Börsengang), Trade Sale (Verkauf an ein anderes Unternehmen), Secondary Purchase (Verkauf an einen weiteren Investor) oder Buy-back (Rückkauf durch die Altgesellschafter).

Expansion Financing

Das Unternehmen hat den „Break-even-point“ erreicht oder erwirtschaftet Gewinne. Die Geldmittel werden zur Finanzierung von zusätzlichen Produktionskapazitäten, für Produktdiversifikation oder zur Marktauswertung verwendet.

Feasibility Study

Durchführbarkeitsstudie, Analyse der Möglichkeit, eine Technik oder eine Unternehmensidee erfolgreich umzusetzen.

Feindliche Übernahme

Als eine feindliche Übernahme bezeichnet man den Kauf der Kapitalmehrheit eines Unternehmens gegen den Willen des Vorstandes, Aufsichtsrats oder der Belegschaft. Die Akquisition erfolgt durch den Kauf der Aktien des entsprechenden Unternehmens. Der Erwerb kann dabei direkt an der Börse erfolgen. Nach Erwerb eines bestimmten Anteils des Grundkapitals wird meist ein öffentliches Übernahmeangebot abgegeben. Das übernommene Unternehmen wird integriert. Nicht benötigte Unternehmensteile werden oft meistbietend verkauft. Im Englischen bezeichnet man diesen Vorgang als „hostile take-over“.

First Round

Erste Finanzierungsrunde bei einem Unternehmen, das damit erstmals externes Eigenkapital erhält.

Flip

Kurzfristiges Investment, bei dem der Geschäftsabschluss schon vor Geschäftsabschluss feststeht.

Fremdkapital

Das Fremdkapital besteht meist aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie zudem aus Bankverbindlichkeiten. Diese Verbindlichkeiten dienen der Mitfinanzierung des Anlage- und Umlaufvermögens. Bei Bilanzen wird das Fremdkapital auf der Passivseite ausgewiesen.

Fund-of-fund

Investitionen aus einem Dachfonds in verschiedene Venture Capital- oder Private Equity-Fonds, d.h. keine direkten Investitionen in Unternehmen.

Fundraising

Einwerben von Fonds. Startphase eines Fonds von Eigenkapitalinvestoren, in der institutionelle oder private Anleger dafür gewonnen werden sollen, Fondanteile zu zeichnen.

Gearing

Gearing heißt auf Deutsch „Verschuldungsgrad“. Er ist ein Indikator für die Verschuldung eines Unternehmens und spiegelt das Verhältnis zwischen dem aufgenommenen Fremdkapital und dem Eigenkapital des Unternehmens wider.

Genussrecht

Form von Mezzanine-Kapital. Vermögensrecht, das in Form eines Genussscheins verbrieft wird und berechtigt am Gewinn und/oder Liquiditätserlös eines Unternehmens teilzuhaben.

Geschlossene Immobilienfonds

Im Gegensatz zu offenen Immobilienfonds wird bei Geschlossenen Immobilienfonds in der Regel ein klar definiertes Objekt finanziert, beispielsweise ein Bürogebäude oder ein Einkaufszentrum. Anteilsscheine können in unterschiedlicher Höhe bezogen werden. Nach der Finanzierung wird der Fonds geschlossen, d.h. es werden keine weiteren Scheine ausgegeben. Es gibt unterschiedliche Rechtsformen (z.B. KG , GbR).

Gewinn- und Verlustrechnung

Abkürzung „GuV“. Siehe Jahresabschluss.

Gewinnbeteiligung

Siehe Dividende.

Going Public

Gang eines Unternehmens an die Börse. Siehe IPO.

Growth Capital

Anderer Ausdruck für Wachstums oder Expansionskapital.

Handelsregister

Abkürzung „HR“. Bei Amtsgerichten (Registergericht) geführte, öffentliche Register, in denen alle Vollkaufleute und Handelsgesellschaften eingetragen sind. Die Einsicht ist jedem ohne Nachweis eines rechtlichen oder berechtigten Interesses gestattet.

Hands off

Nach Bereitstellung von Eigenkapital lässt man das Unternehmen agieren, ohne bis zum Exit direkt einzugreifen. Eher passive Betreuung durch Mitwirkung in Beiräten, Aufsichtsräten etc.

Hands on

Aktive Betreuung. Der Investor zielt auf eine Wertsteigerung durch aktive Unterstützung des Managements ab (über die Mitwirkung in Beiräten, Aufsichtsräten etc. hinausgehende Aktivitäten).

Hedge-Fonds

Hedge-Fonds sind Fonds, die auf Währungen oder Rohstoffe spekulieren, Leerverkäufe tätigen usw. Überwiegend investieren sie ihre Mittel an den Terminmärkten, legen zum Teil aber auch am Kassamarkt an. Sie haben spekulativen Fondscharakter und deutlich höhere Risiken als andere Wertpapierfonds. Sie unterliegen nicht dem deutschen Investmentgesetz und dürfen als Publikumsfonds in Deutschland nicht aufgelegt werden.

Holding Period

Zeit, in der ein Investment im Portfolio bleibt.

Hurdle Rate („Hurdle“)

Rechnerische Grundverzinsung für die Investoren, ab deren Überschreiten erst die Gewinnbeteiligung („Carry“) für das Management anfällt.

Independent Fund

Unabhängiger Fonds oder Beteiligungsgesellschaft, die nicht von einer bestimmten Finanzgruppe kontrolliert wird und Fundraising betreibt. Gegensatz zu Captive Fund.

Inflation

Formen der Inflation:
- Schleichende Inflation
- Offene Inflation
- Galoppierende Inflation

Gegenteil: Deflation. Als Inflation bezeichnet man die Teuerungsrate der Währung innerhalb eines bestimmten Beobachtungszeitraums und den daraus resultierenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus und den Kaufkraftverlust.

Inkubator

Einrichtung, in der junge Unternehmen vor allem aus der Informations- und Kommunikationstechnologie intensiv betreut werden.

Institutionelle

Große Institutionen, beispielsweise Kreditinstitute.

Investition

Eine langfristige Anlage von Kapital in Sachwerten (zumeist Produktionsmittel, wie neue Maschinen etc.).

Investment Proposal

Vorschlag zum Eingehen einer Beteiligung durch die VC- oder PE-Gesellschaft gegenüber potentiellen Investoren.

Investoren

Versicherungen, Pensionsfonds, Großunternehmen oder Privatanleger, die in Eigenkapitalfonds investieren.

IPO („Initial Public Offering“)

Bezeichnung für die öffentliche Erstemission von Anteilen an Unternehmen an einer Börse.

Interim Management

Interim Management ist eine zeitlich befristete Art des betriebswirtschaftlichen Managements. Interim-Manager übernehmen Ergebnisverantwortung für ihre Arbeit in einer sogenannten Linienposition. Sie verlassen das Unternehmen, sobald das Problem gelöst und eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist oder nach dem Relaunch der betreffenden strategischen Geschäftseinheit.

Internal Rate of Return

Abgekürzt „IR“. Interne Zinsfußmethode: Kennziffer zur Ermittlung der Rentabilität einer Investition. Durch die IR-Methode wird die Effektivverzinsung einer Investition ermittelt. Die Verzinsung dieser Methode ist nicht vergleichbar mit der von Kapitalanlagen, bei denen keine Änderung des gebundenen Kapitals eintritt (z.B. Bundesanleihen).

Jahresabschluss

Die Bilanz sowie die GuV bilden den Jahresabschluss. Gemäß Handelsrecht hat der Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Die GuV als Abschlusskonto der Buchhaltung fasst Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres zusammen und ermittelt den Jahresgewinn oder –verlust.

Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss entspricht dem Gewinn eines Unternehmens nach dem Handelsrecht. Er kann bei einer Erhöhung der Gewinnrücklagen einer AG (teilweise) im Unternehmen verbleiben oder im Rahmen einer Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Über die Verwendung des Jahresüberschusses entscheidet in der Aktiengesellschaft die Hauptversammlung einer AG.

Joint Venture

Joint Venture ist die englische Bezeichnung für Gemeinschaftsunternehmung. Hierbei handelt es sich um eine Form der Kooperation zwischen Unternehmen, oft verschiedener Nationalität. Für ausländische Investoren ist ein Joint Venture häufig der erste Schritt oder aufgrund der Gesetzgebung des Gastlandes die einzige Möglichkeit, um auf dem dortigen Inlandsmarkt Aktivität in Form von Direktinvestitionen zeigen zu können.

Kapital

Kapital ist volkswirtschaftlich gesehen einer der drei Produktionsfaktoren neben Boden und Arbeit. Betriebswirtschaftlich gesehen ist Kapital die Summe von Eigen- und Fremdkapital, mit dem ein Unternehmen wirtschaftet. Im engeren betriebswirtschaftlichen Sinne ist Kapital eine werthaltige Sache, die zur Vergrößerung ihres eigenen Wertes eingesetzt wird, um das Produkt mit Gewinn zu verkaufen, oder wird als Kredit vergeben, um ein solches Geschäft in Gang zu setzen.

Kapitalanlagegesellschaft

Abkürzung „KAG “. Auch „Investmentgesellschaft“. Englisch „Investment Company“. Kapitalanlagegesellschaften sind Unternehmen, die Kapital von Anlegern sammeln, um dieses auf bestimmten Märkten (deutsche und/oder ausländische Wertpapiere, Geldmarktpapiere, Immobilien, Beteiligungen) zu investieren. Auf der anderen Seite werden klein gestückelte Anteilsscheine (Investmentzertifikate oder –anteile) ausgegeben, mit deren Erwerb die Inhaber mit geringerem Kapitaleinsatz anteilig zu Miteigentümern am Fondsvermögen werden.

Kapitalerhöhung

Eine Kapitalerhöhung ist die Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft durch die Ausgabe von neuen oder jungen Aktien. Die bisherigen Aktionäre der AG haben das Recht, ihre prozentuale Beteiligung durch den Kauf neuer Aktien zu halten (=Bezugsrecht). Bei einer Kapitalerhöhung durch gesellschaftseigene Reserven bekommen die Aktionäre sogenannte Gratis- oder Berichtigungsaktien. Eine Kapitalerhöhung muss zuvor in der Hauptversammlung von mindestens 75 % der vertretenen, stimmberechtigten Aktionäre genehmigt werden, da es sich hierbei um eine Änderung der Satzung der AG handelt.

Kapitalflucht

Von Kapitalflucht ist die Rede, wenn Vermögen, Sachwerte oder Geld legal oder illegal ins Ausland transferiert werden. Motive hierfür können beispielsweise die Umgehung von Steuerzahlungen oder der Schutz gegen Währungsverfall sein.

KCV

Das „Kurs-Cash-Flow-Verhältnis“ (KC V) ist der Quotient aus dem Aktienkurs und dem Cash-Flow je Aktie. Das KC V dient als liquiditätsorientierte Kennzahl zur Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens in der Zukunft sowie zum Vergleich verschiedener Unternehmen. Der Vorteil ist, dass das KCV im Gegensatz zum Ergebnis (Gewinn oder Verlust) wesentlich weniger anfällig gegen Bilanz-Manipulation ist.

KGV

Das sogenannte KGV, das „Kurs/Gewinn-Verhältnis“, ist eine oft verwendete Kennzahl zum Vergleich und zur Bewertung von Aktien. Sie drückt das Verhältnis zwischen Aktienkurs und dem erzielten oder erwarteten Unternehmensgewinn je Aktie aus.

Kursziel

Das Kursziel ist der Bereich, den ein Wert in einem vorgegebenen (jedoch nicht immer genau definierbaren) Zeitraum erreichen soll. Es wird aus der Summe aller angewendeten Analysemethoden gebildet.

Later-Stage Financing

Finanzierung von Expansionen, Übernahmen, Überbrückungen etc. bei etablierten mittelständischen Unternehmen.

LBO

LBO ist die Abkürzung für „Leveraged Buy-Out“. Überwiegend fremdkapitalfinanzierte Unternehmensübernahmen.

Lead-Investor

In einem Syndikat von VC-Gesellschaften ist der Lead-Investor der Investor mit dem größten Anteil, im Gegensatz zu den Co-Venturings.

Letter of intend

Abkürzung „LOI “. Schriftliche, in der Regel unverbindliche Absichtserklärung eines Investors, welche die Eckdaten der angestrebten Investition enthält.

Liquidation Preference

Regelung bei einer Wagniskapitalfinanzierung, die es einer VC/PE-Gesellschaft ermöglicht, beim Exit ein eingezahltes Agio zurück zu erhalten, bevor der verbleibende Gewinn gleichmäßig auf die Gesellschafter verteilt wird; das Agio wird in diesem Fall wie ein Darlehen behandelt.

Listing

Notierung eines Unternehmens an der Börse.

Marktkapitalisierung

Eine Marktkapitalisierung ist die Bezeichnung für den aktuellen Börsenwert eines Unternehmens. Sie wird errechnet, indem man die Anzahl der Aktien mit dem Aktienkurs multipliziert. Die Marktkapitalisierung entspricht also auch dem Preis, den ein Käufer für sämtliche umlaufenden Aktien eines Unternehmens, also eine komplette Übernahme, bezahlen müsste. Dieser Wert dient auch dazu, Unternehmen einer Branche miteinander zu vergleichen.

Mittelständische Beteiligungsgesellschaften

Abkürzung „MBG“. Beteiligungsgesellschaften, die von Kreditinstituten, Kammern, Verbänden und Landesförderinstituten getragen werden und in jedem Bundesland für kleine und mittelgroße Unternehmen tätig sind. MBGs sind in allen Branchen tätig und decken die gesamte Breite des Mittelstandes ab.

MBI („Management Buy-In“)

Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management.

MBO („Management Buy-Out“)

Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management.

Mezzanne Finanzierung

Diese Finanzierungsform nimmt eine Mittelstellung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital ein. Sie kommt vor allem dann in Betracht, wenn eine Direktbeteiligung nicht möglich ist, andererseits die Eigenkapitalausstattung eine weitere Aufnahme von Kreditmitteln nicht zulässt, beispielsweise infolge starken Wachstums. Mezzanine-Kapital kann als nachrangiges Darlehen, stille Beteiligung oder Genussrecht vergeben werden. Dabei handelt es sich um eine verzinsliche Kapitalüberlassung auf Zeit, die mit verschiedenen Informations- und Zustimmungsrechten verbunden ist. Wesentliche Unterschiede zum Kredit sind die Nachrangigkeit gegenüber anderen Gläubigern und der Verzicht auf Sicherheiten. Aufgrund des höheren Risikos liegen die Zinssätze über denen einer Fremdfinanzierung.

Milestone

Fest vereinbarte Ziele, bei deren Erreichen z. B. weiteres Kapital fließt.

„Non Disclosure Agreement“

Abkürzung „NDA“. Das NDA ist ein Abkommen über Nichtoffenlegung, kurz ein Geheimhaltungsabkommen. Ein NDA ist ein beliebtes Mittel, um sich vor unerwünschten Mitbewerbern zu schützen. Der Unterzeichner stimmt dabei zu, ihm zugänglich gemachtes und nicht anders rechtlich geschütztes Know-how, vertrauliche Informationen und Daten sowie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse geheim zu halten. So kann der Technologieinhaber auswählen, wen er in seine Geheimnisse einweiht und gleichzeitig durch Kooperation seine Technologie am Markt durchsetzen.

Offene Beteiligung

Direkte Beteiligung an einem Unternehmen durch Übernahme von Unternehmensanteilen.

Offene Immobilienfonds

Im Unterschied zu den geschlossenen Immobilienfonds können Anteile jederzeit gekauft oder zurückgegeben werden. Dennoch sind offene Immobilienfonds keine Kurzfristanlagen.

PEG

Die Kennzahl PEG („Price-Earning to Crowth-Ratio“) setzt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) eines Geschäftsjahres in Relation zum erwarteten Gewinnwachstum im kommenden Geschäftsjahr. Das PEG wird vor allem bei Wachstumswerten zur Bewertung eingesetzt. Dabei wird zugrunde gelegt, dass Wachstum einen positiven Einfluss auf den Unternehmenswert hat und dass sich das KG V im Verhältnis zum Wachstum verändert.

Portfolio

In der Finanzwelt bezeichnet man mit dem Begriff Portfolio ein Bündel von Investitionen, das im Besitz eines Kunden oder einer Institution ist.

Post Money Valuation

Wert eines Unternehmens nach einer Finanzierungsrunde.

Pre Money Valuation

Wert eines Unternehmens vor einer Finanzierungsrunde.

Primärmarkt

Als Primärmarkt bezeichnet man den Markt für die Emission von Wertpapieren. Der weitere Handel findet nach der Emission auf dem Sekundärmarkt statt. Der Primärmarkt wird auch als Emissionsmarkt bezeichnet.

Private Equity

Außerbörsliches Beteiligungskapital (Eigenkapital), das in der Regel von institutionellen Investoren in späteren Phasen der Unternehmensfinanzierung bis unmittelbar vor Börseneinführung zur Verfügung gestellt wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird überwiegend der Begriff Private Equity verwendet, der dann auch Venture Capital beinhalten kann. Siehe Venture Capital.

Private Equity-Unternehmen

Private Equity-Unternehmen sind Kapitalbeteiligungsgesellschaften. In Form von Eigenkapitalbeteiligungen finanzieren sie private, nicht börsennotierte Unternehmen.

Private Placement

Auch „Privatplatzierung“. Bevor Aktien eines Unternehmens an einer Börse notiert werden, kann eine Privatplatzierung vorgenommen werden. Dabei werden die Aktien im Rahmen einer Selbstemission (Emission durch ein Emissionskonsortium) lediglich einem ausgewählten Kreis von institutionellen und/oder Privatanlegern zur Zeichnung angeboten.

Quellensteuer

Mit dem Begriff Quellensteuer werden alle Steuern bezeichnet, die direkt an der „Quelle“ erhoben werden, also dort, wo sie entstehen. Die bekannteste Quellensteuer ist die Einkommenssteuer. Hierbei ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, die Steuer direkt an das Finanzamt abzuführen. Die für Anleger wichtigste Quellensteuer ist die Kapitalertragssteuer, die auf Dividenden und Zinsen erhoben wird und direkt von den Banken an das Finanzamt fließt.

Rating

Standardisierte Risiko- und Bonitätsbeurteilung von Emittenten und der von ihnen begebenen Wertpapiere. In den USA werden Ratings von darauf spezialisierten, allgemein anerkannten Agenturen vorgenommen. Bekannte Rating Agenturen sind „Standard & Poor`s” und Moody`s Investors Service“. Für die Bewertung werden Rating-Symbole verwendet, die von AAA (bestens) bis D (Zahlungen auf Papiere sind eingestellt) reichen.

Realkapital

Die in ein Unternehmen investierten Gelder werden als Realkapital bezeichnet. Siehe Nominalkapital.

Replacement Capital

Kauf der Unternehmensanteile von Anteilseignern, die das Unternehmen verlassen wollen.

Risikostreuung

Auch Diversifikation. Ein Grundprinzip eines Portfolios ist die Risikostreuung. Durch bewusste und gelenkte Streuung der Anlagen auf unterschiedliche Märkte, Währungen oder/und Kaufzeiten, wird das Risiko im wahrsten Sinne des Wortes „gestreut“.

ROI

Betriebswirtschaftlich wird „Return on investment“ (ROI ) vor allem bei der Berechnung von Kapitalrentabilitäten verwendet. So gibt der ROI Auskunft darüber, wie hoch sich das eingesetzte Gesamtkapital eines Unternehmens (Fremd- und Eigenkapital) durch die Betriebstätigkeit (den Gewinn) verzinst hat (Gesamtkapitalrentabilität). Je höher der ROI ist, desto besser „arbeitet“ ein Unternehmen mit den eingesetzten Mitteln. Als abgewandelte Form gibt es auch das ROE („return on equity“). Diese Kennziffer gibt Aufschluss über die Eigenkapitalrentabilität.

Second Round Financing

Zweite Finanzierungsrunde für ein Unternehmen, das bereits in einer ersten Runde Venture Capital oder Private Equity erhalten hat.

Secondary Buy-out

MBO eines MBO, d. h. die MBO-Manager verkaufen an die nächste Managergeneration.

Secondary Purchase

Eine Venture Capital- oder Private Equity-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Portfoliounternehmen an eine andere Venture Capital- oder Private Equity-Gesellschaft oder an einen Finanzinvestor.

Seed Capital

Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.

Sekundärmarkt

Sekundärmarkt ist die Bezeichnung für den Umlaufmarkt für Wertpapiere, die bereits notiert sind. Hier sind vor allem die Wertpapierbörsen zu nennen. Ein Wertpapier wird nach seiner Emission auf dem Primärmarkt auf dem Sekundärmarkt weitergehandelt.

Smart Money

Zusätzlicher Nutzen, den die Beteiligungsgesellschaft dem Unternehmen durch immaterielle Unterstützung gewährt.

Spekulationsfrist

Als Spekulationsfrist wird ein Zeitraum bezeichnet, der zwischen An- und Verkauf bestimmter Wirtschaftsgüter liegen muss, damit dabei erzielte Gewinne steuerfrei sind. Diese Mindestzeiträume hängen zum einen davon ab, um welche Art von Wirtschaftsgut es sich handelt und zum anderen, ob es sich bei dem Steuerpflichtigen um ein Unternehmen oder eine natürliche Person handelt. Die Spekulationsfrist für erzielte Gewinne aus Wertpapiergeschäften beträgt in Deutschland derzeit ein Jahr.

Spin-Off

Ausgliederung oder Verselbstständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einem Unternehmen oder einer sonstigen Einrichtung.

Squezze-out

Aktienrechtliche Regelung, die einen Ausscheidenszwang von Minderheitsgesellschaftern gegen Barabfindung regelt, sofern ein Aktionär mindestens 95 % der Stimmrechte hält.

Start-up Financing

Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.

Stille Beteiligung

I.d.R. mit fester Laufzeit, festem Zins und festgelegter erfolgsabhängiger Komponente. Die Beteiligung kann anonym bleiben und wird nicht ins Handelsregister eingetragen (still). Die typische stille Beteiligung partizipiert am Gewinn und am Verlust der Gesellschaft.

SWAP

SWAP, eigentlich „to swap“, kommt aus dem Englischen und bedeutet „tauschen“. Ein Swapgeschäft dient zur Absicherung von Währungsrisiken. Es ist eine Form des Devisen-Austauschgeschäftes. Dabei stellt der eine Partner einem anderen sofort Devisen bereit (Kassageschäft) und vereinbart gleichzeitig mit ihm den Rückkauf zu festem Kurs und Termin (Termingeschäft).

Syndication

Co-Investments: um auch größere Investments mit hohem Risiko zu finanzieren, schließen sich mehrere Eigenkapitalinvestoren zusammen.

Term Sheet

Finanzielle und andere Eckdaten einer Transaktion, auf die die Parteien sich geeinigt haben.

Thesaurierung

Darunter versteht man die Nichtausschüttung von Gewinnen. Diese einbehaltenen Gewinne verbleiben im Unternehmen und werden bei Kapitalbedarf für Unternehmenszwecke verwendet. Auch die Wiederanlage von Erträgen aus Wertpapieren (Dividende) in neue Wertpapiere wird als Thesaurierung bezeichnet.

Track Record

Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft oder eines Unternehmens und seines Managements.

Trade Sale

Veräußerung der Unternehmensanteile an einen industriellen oder strategischen Investor.

TSR

TSR ist die Abkürzung für „Total Shareholder Return“. Er ist eine Kennzahl für die durchschnittliche jährliche Wertentwicklung einer Aktienanlage. Der TSR ist definiert als der prozentuale Gewinn oder Verlust eines Aktionärs über einen bestimmten Zeitraum. Er setzt voraus, dass die ausgeschütteten Dividenden sofort wieder in dieselben Aktien reinvestiert werden.

Turnaround

Börsianer sprechen von einem Turnaround, wenn es einer Aktiengesellschaft nach schwachen Jahren wieder gelingt, ihre wirtschaftliche Lage deutlich zu verbessern. Zumeist wird als Turnaround die Rückkehr von der Verlust- in die Gewinnzone bezeichnet.

Turnaround Financing

Finanzierung eines Unternehmens, das sich nach Überwindung von Schwierigkeiten im Rahmen einer Sanierung wieder aufwärts entwickeln soll.

Umbrella-Fonds

Umbrella kommt aus dem Englischen und heißt „Regenschirm“. Unter den gleichnamigen Fonds versteht man eine Investition in mehrere Unterfonds, auch „Subfonds“ genannt. Die einzelnen Fonds werden zwar von einer Investmentgesellschaft verwaltet, dennoch agieren die Fonds rechtlich und wirtschaftlich eigenständig und weisen unterschiedliche Anlageschwerpunkte auf. Umbrella-Fonds investieren in Aktien-, Renten-, options- und geldmarktnahe Anlagen.

V-Dax

Als V-Dax wird abgekürzt der „Dax-Volatilitätsindex“ bezeichnet. Der Index drückt die erwartete Breite der Kursschwankungen des Deutschen Aktienindex (DAX) aus. Die erwartete Schwankungsbreite des Dax wird aus den Preisen der an der Deutschen Terminbörse gehandelten Optionen abgeleitet.

Venture Capital

Außerbörsliches Beteiligungskapital (Eigenkapital), das in der Regel von institutionellen Investoren in frühen Phasen der Unternehmensentwicklung, insbesondere dem sogenannten Early-Stage-Bereich, dem Beteiligungsunternehmen zur Verfügung gestellt wird. Regelmäßig erwirbt der VC-Fonds im Rahmen einer Kapitalerhöhung Anteile am Beteiligungsunternehmen.

Volatilität

Schwankung der Wertentwicklung. Die Voltalität drückt die Schwankungsbreite einer Aktie aus (Auf und Ab des Kurses). Die Voltalität wird in Prozent ausgedrückt. Je höher die Voltalität, desto größer sind die Schwankungen nach oben und unten.

Vorstand

Eine Aktiengesellschaft hat ein oder mehrere Vorstände. Der Vorstand ist neben dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eines der drei Organe einer AG . Der Vorstand ist für die Unternehmensführung verantwortlich und vertritt das Unternehmen nach außen. Er wird vom Aufsichtsrat für höchstens fünf Jahre bestellt.

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